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Brettspiel 18Rhl-Rhineland

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Beschreibung

Bei den Spielen der 18xx-Reihe handelt es sich um strategische Wirtschaftsspiele, die weder Glücks- noch Zufalls-komponenten enthalten. Das Thema ist jeweils die Entwicklungsgeschichte der Eisenbahn während des 19. Jahrhunderts in einem bestimmten Land oder Region.

Die Grundregeln sind bei allen Spielen dieser Reihe dieselben. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Investoren, die in den Aktienrunden Eisenbahnaktien kaufen und verkaufen mit dem Ziel ein wertvolles Aktienpaket zu erwerben, das außerdem noch eine hohe Rendite abwirft. Zwischen den einzelnen Aktienrunden finden Operationsrunden statt, in welchen die Eisenbahn-AGs agieren. Die Aktionen einer Eisenbahn-AG werden von ihrem Direktor bestimmt. Dies ist der Spieler, welcher den höchsten Aktienanteil an der betreffenden Eisenbahn-AG besitzt. Die Eisenbahn-AGs bauen Gleisstrecken um Städte auf dem Spielplan miteinander zu verbinden. Dazu platzieren sie Gleisplättchen auf dessen Sechseckraster. Anschließend lassen sie ihre Züge virtuell über diese Gleisstrecken von Stadt zu Stadt fahren um Einnahmen zu erzielen.

Der Direktor entscheidet anschließend, ob diese Einnahmen an die Aktionäre der Gesellschaft ausbezahlt oder als Betriebskapital für zukünftige Investitionen einbehalten werden. Bei einer Dividendenzahlung steigt der Kurswert der betreffenden Eisenbahnaktie, andernfalls fällt er. Als letzte Aktion in ihrer Operationsrunden kann eine Eisenbahn-AG neue Züge kaufen. Die Züge müssen in aufsteigender Reihenfolge gekauft werden. Zuerst gibt es nur Züge die zwischen zwei Städten verkehren können. Danach folgen solche die drei Städte verbinden, danach solche die maximal vier Städte anfahren können und so weiter bis hin zu solchen, die acht und mehr Städte in ihrer Route einschließen können.

Die unterschiedlichen Züge stellen die technische Entwicklung da und je mehr Städte ein Zug anfahren kann, desto höher sind die Einnahmen. Immer wenn der erste Zug einer neuen Generation gekauft wird, treten Veränderungen bei den Spielregeln ein. Die wichtigste davon ist die Überalterung von Zügen früherer Generationen. Da eine Eisenbahn-AG am Ende ihrer Aktionen in der Operationsrunde immer mindestens einen Zug besitzen muss, ist es wichtig, dass der Direktor vorausschauend in neue Züge investiert und seine Gesellschaft immer über ausreichendes Betriebskapital verfügt. Daher müssen beizeiten auch einmal Einnahmen einspart werden.

Sollte eine Eisenbahn-AG einen Zug kaufen müssen und hat nicht genügend Betriebskapital, so muss ihr Direktor die Differenz zum Kaufpreis aus seinem Privatvermögen begleichen, was seine Siegchancen erheblich mindert! Am Ende des Spiels gewinnt nämlich der Spieler mit dem höchsten Privatvermögen, das sich aus seinem privaten Geld und dem Wert seiner Aktien zusammensetzt. Das Vermögen seine Eisenbahn-AG zählt nicht hierzu.18Rhl-Rhineland enthält zwei unterschiedliche Spielpläne. Auf einem ist das gesamte Rheinland abgebildet, der andere beschränkt sich auf den Niederrhein (Lower Rhineland Area). Die meisten Spielregeln sind für beide Spielpläne dieselben. Die Unterschiede bestehen in den verwendeten Eisenbahngesellschaften sowie einigen individuelle Regeln. Daneben enthält das Spiel noch einige Varianten, wie zum Beispiel einen Modus für 2 Spieler.