Braunhirse-Körner (bio)
Beschreibung
Ein nahrhaftes Körnchen
Hirse ist eine der ältesten Getreidesorten und in Asien beheimatet. Dort und in Nordafrika zählt sie noch heute zu den Grundnahrungsmitteln. In unseren Breiten führen die kleinen, glutenfreien Körnchen eher ein Schattendasein. Und das zu Unrecht, denn Hirse ist ein ausgezeichneter Silicium- und Nährstofflieferant.
Die Ungeschälte
Während die Goldhirse geschält wird, um sie verdaubar zu machen, wird dieser Schritt bei der Braunhirse (auch Rothirse genannt) mit Absicht unterlassen. Wie immer stecken die meisten Nährstoffe in den Schalen. Weil die rotbraune Schale des Korns äusserst hart ist und auch durchs Kochen nicht weich wird, können wir Braunhirse nur sehr fein gemahlen, allerhöchstens geflockt oder als gekeimte Sprossen zu uns nehmen. Und so kommen wir dann auch in den Genuss ihrer Vorzüge.
Nährwerte von Braunhirse pro 100 Gramm
Silicium (Kieselsäure):
550 mg
Vitamin B9 (Folsäure):
32 μg
Vitamin B1
260 μg
Vitamin B2
140 μg
Vitamin B6
750 μg
Kalium
430 mg
Calcium
20 mg
Phosphor
310 mg
Magnesium
170 mg
Eisen
9000 μg
Zink
2240 μg
Silicium – der (fast) Alleskönner
Kieselsäure ist mit etwa 20 mg/kg in unserem Körper enthalten und erfüllt wichtige Aufgaben. Nicht nur, dass sie Haare und Nägel stark und kräftig wachsen lässt und Falten vermindert. Auch an der Knochen- und Knorpelbildung ist das Spurenelement Silicium beteiligt, hilft es doch beim Einlagern von Calcium in die Knochen und sorgt zugleich für deren nötige Elastizität. Es stärkt das Bindegewebe (gut bei Cellulite) und wirkt brüchigen Blutgefässen und damit Herz-Kreislauf-Problemen und Arterienverkalkung entgegen. Zudem kann es vor Entzündungen und das Gehirn vor Aluminium schützen und hilft bei Krampfadern, Hämorrhoiden, Bandscheibenschäden, Durchblutungsstörungen, Schwindel und anderem mehr. Etwa 30 mg Silicium sollte ein Erwachsener laut offiziellen Angaben täglich zu sich nehmen. Alternativmediziner empfehlen allerdings deutlich mehr, nämlich etwa 75 mg pro Tag.
Die Umstrittene
Immer wieder ist in zahlreichen Beiträgen von den umstrittenen sekundären Pflanzenstoffen der Braunhirse zu lesen. Vor allem die Phytinsäure steht im Mittelpunkt dieser Betrachtungen. Sie soll Mineralstoffe an sich binden, die dann nicht mehr für die Aufnahme in unseren Organismus zur Verfügung stehen, sondern ungenutzt wieder ausgeschieden werden. Zugleich ist der allseits unbeliebten Phytinsäure aber auch eine stark antioxidative Wirkung zuzuschreiben. Wie in allen Fragen sollte man hier wohl die Weisheit anführen: Die Menge macht das Gift. Mit täglich bis zu vier Esslöffeln Braunhirsemehl kann die Gefahr eines Mineralstoffmangels sicher ausgeschlossen werden, zudem Braunhirse ja selbst schon sehr viele Mineralstoffe mit sich trägt. Und falls du auf die Phytinsäure fast ganz verzichten willst, kannst du aus der Braunhirse auch ganz einfach Sprossen ziehen oder die Körnchen für 4 bis 8 Stunden in Wasser einweichen. Anschliessend lässt sich die Braunhirse im Dörrgerät trocknen und bei Bedarf frisch zu Mehl verarbeiten. Dies gelingt mit einer guten Haushaltsmühle oder auch in einem Hochleistungsmixer .
Zubereitung
Wie weiter oben schon angeführt, ist die Schale der Braunhirse sehr hart und lässt sich nicht so einfach zerbeissen. Deshalb haben wir für dich auch feinstes Braunhirse-Mehl von unserer Zentrofanmühle. Das kannst du ganz einfach in deinen Frischkornbrei oder Smoothie geben oder über Fruchtsalate streuen. Zum Keimen der Braunhirse weichst du die Körner für etwa 4 Stunden in Wasser ein. Dann das Wasser abgiessen und die Körner unter fliessendem Wasser abspülen. Gib die Hirse dann in ein Keimglas und spüle 2 bis 3 Mal täglich mit klarem Wasser. Nach etwa 3 bis 5 Tagen kannst du die Sprossen dann geniessen.
Hinweis Grössere Mengen Getreide versenden wir jeweils in den grösstmöglichen Säcken (Gebinden). Wenn du deine Bestellmenge selbst in kleinere Portionen aufteilen möchtest, teile uns dies bitte im Kommentarfeld mit, dann schicken wir die benötigte Menge kleinerer Beutel zu deiner Bestellung dazu.
