Burgersteins Handbuch Nährstoffe
Beschreibung
Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung: Alles über Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe.
Ein praktisches Nachschlagewerk - sich selbst helfen erwünscht!
11. Auflage, neu überarbeitete und ergänzte Auflage Prof. Dr. med Michael Zimmermann Hugo Schurgast (Apotheker) Uli P. Burgerstein
620 Seiten, Farbleitsystem mit 6 Farben, gebunden
Die Orthomolekulare Medizin setzt bei der Heilbehandlung auf Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden sind. Dazu gehören etwa 45 essenzielle Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und essenzielle Fettsäuren. Am Anfang des Handbuches erfahren Sie, wie Sie dieses Wissen für mehr Gesundheit und Wohlbefinden nutzen.
Was ist gesunde Ernährung? In diesem Kapitel lernen Sie die Bausteine einer vollwertigen Ernährung kennen. Dazu auch eine kurze Einführung über das Thema vegetarische Ernährung.
Die Nährstoffsupplemente In diesem Abschnitt finden Sie jeden Nährstoff ausführlich auf mehreren Seiten vorgestellt. Sie erfahren alles über seine Funktion im Körper und seine heilende Wirkung. Außerdem weist das Handbuch auf mögliche Schäden bei Unterversorgung hin.
Ernährung durch die verschiedenen Lebensabschnitte Hier lernen Sie verschiedene Lebenssituationen kennen, in denen sich der Nährstoff-Bedarf verändert. So gibt es unterschiedliche Bedürfnisse von Kindern, älteren Menschen oder Menschen in Stress-Situationen. Auch während Schwangerschaft und Stillzeit hat der Körper besondere Anforderungen.
Orthomolekulare Prävention und Therapie Dieser wichtige Abschnitt zeigt Ihnen konkret, bei welchen Erkrankungen welche Nährstoffe hilfreich sind. Sie erhalten direkt anwendbare Hinweise, wie sich Beschwerden lindern lassen. Dazu praktische Empfehlungen, um Krankheiten gezielt vorzubeugen. Im Anhang finden Sie verschiedene wertvolle Zusatz-Informationen: Wechselwirkung zwischen Medikamenten und Nährstoffen, Nährstoffbestimmung im Labor, orthomolekulare Produkte, Sachregister.
In einem separaten Teil werden Empfehlungen zur Ernährung und zur Nährstoff-Zufuhr bei den wichtigsten Krankheitsbildern gegeben.
Die 11. Auflage wurde erneut in allen Belangen aktualisiert. Folgende neue Kapitel wurden in das Buch aufgenommen: - NADH - Phospholipide - Autoimmunerkrankungen
Wesentlich umgestaltet wurden folgende Kapitel: - Übergewicht - Schwangerschaft, Stillzeit - Herz-Kreislauf-Erkrankungen - Aminosäuren - Schwermetalle - Anti-Aging - Was ist orthomolekulare Medizin? (inkl. Exkurs über Enzyme)
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN ERNÄHRUNG UNSERER URAHNEN UND UNSERER HEUTIGEN ERNÄHRUNG. Unsere Ernährung hat sich im Laufe der letzten hundert Jahre erstaunlich stark verändert. In Verbindung mit unserem Bewegungsmangel ist sie für viele verbreitete Zivilisationskrankheiten verantwortlich: Herzkrankheiten, Osteoporose, Bluthochdruck und Diabetes traten vor dem zwanzigsten Jahrhundert selten auf. Im Laufe der ganzen Menschheitsgeschichte, hat sich die menschliche Spezies an eine Ernährung angepasst und ist durch diese gediehen, eine Ernährung, die sich von unserer heutigen ungemein stark unterscheidet.
Die Betrachtung unserer ursprünglichen Nahrung gewährt uns Einblick in diejenigen Nahrungsmittel und Nährstoffe, auf die unser Körper ausgerichtet ist.
- Unsere Vorfahren ernährten sich hauptsächlich von frischen pflanzlichen Nahrungsmitteln, dazu gehörten Nüsse, Samen, Wurzeln, wilde Getreide und Hülsenfrüchte und Obst. Kohlenhydrate wurden in Form von Vollkorn verzehrt und enthielten reichlich Nahrungsfasern, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Raffinierte Kohlehydrate und Zucker kamen in der Ernährung unserer Vorfahren kaum vor. Ganz im Gegensatz dazu stellen sie den Grossteil unserer heutigen Ernährung.
- Unsere ursprüngliche Ernährung enthielt insgesamt weit weniger Fett, und der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (gesundes Fett aus Pflanzenölen) war drei bis vier Mal so hoch wie der Anteil an gesättigtem Fett (ungesundes Fett tierischen Ursprungs). Heute konsumieren wir hingegen zwei bis drei Mal mehr gesättigtes als ungesättigtes Fett. Unsere Vorfahren assen mageres Wild (nur etwa 4% der Kalorien waren Fett) während unsere heutigen Nutztiere weit mehr Fett haben (heutiges Rind- oder Schweinefleisch besteht zu 25-30 % aus Fett). Wild lieferte gesunde essentielle Fettsäuren (EPS und DHS) in grossen Mengen. Diese Fettsäuren fehlen Zuchttieren fast ganz.
- Die Ernährung unserer Vorfahren war wesentlich vitamin- und mineralreicher. Sie lieferte zum Beispiel verglichen mit unserer heutigen Ernährung das Drei- bis Vierfache an Calcium und Magnesium, das Sechsfache an Vitamin C, und weit mehr Nahrungsfasern, V
