Judenchristentum und 'messianische Juden' - Diskussionsbeiträge im Spannungsfeld von Kirche und Synagoge
Beschreibung
Jesusgläubige Juden werden oft als Provokation empfunden. Dieser Band, Ergebnis einer Tübinger Konferenz vom Januar 2025, versammelt neben Texten messianisch-jüdischer Theologen erstmals Beiträge jüdischer Autorinnen und Autoren, die - in Israel und den USA - orthodoxen oder liberalen Gemeinden angehören. Gemeinsam mit christlichen Theologinnen und Theologen unterschiedlicher Konfessionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beleuchten sie Fragen, die 'messianische Juden' mit ihrer Existenz und Theologie stellen - in neutestamentlicher, kirchengeschichtlicher, systematisch-theologischer und judaistischer Sicht. Im Zentrum steht das von dem amerikanischen Theologen Mark Kinzer vorgeschlagene Konzept eines 'Postmissionarischen Messianischen Judentums', das auf seine Stimmigkeit und mögliche Folgerungen für den jüdisch-christlichen Dialog untersucht wird. Mit Beiträgen von Hanna Ruck
