"Europäische" Religionsgeschichte - Religiöse Zugehörigkeit durch Entscheidung - Konsequenzen im interkulturellen Vergleich - ein Buch von Helmut
Beschreibung
Die Religionsgeschichte im Okzident besitzt ? wie jede religiöse Tradition ? ein spezifisches Profil, so die These dieses Buches: In der Spätantike entstand ein neues Konzept religiöser Zugehörigkeit, das Europa fundamental und bis heute prägt: Menschen konnten einer ?
Religion? nicht mehr nur durch Geburt, sondern auch aufgrund einer Entscheidung angehören. Das klingt banal, revolutionierte aber das Religionssystem. Dies dokumentieren Erfindungen des frühen Christentums: ein Ritus zum Eintritt (?
Taufe?), religiöse Unterweisung (?
Katechese?), Ausbreitung jenseits ethnischer Grenzen (?
Universalismus?) durch ?
Mission? und ?
Konversion?. Diese Elemente führten zu einem neuen, demjenigen Verständnis von ?
Religion?, welches heute den umgangssprachlichen und religionswissenschaftlichen Religionsbegriff prägt. Der Eigensinn dieser Entwicklung im Okzident wird durch komparative Perspektiven sichtb
